Die Öko-Modellregion Ostallgäu startet eine neue Förderrunde, um die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft gezielt zu stärken. Insgesamt stehen 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen engagierte Kleinprojekte unterstützt werden – von der Direktvermarktung über die Weiterverarbeitung bis hin zur Bewusstseinsbildung rund um Bio aus der Region.

Gefördert werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten – ein wertvoller Zuschuss für alle, die sich für eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft im Ostallgäu einsetzen. Förderanträge können ab sofort gestellt werden. Die Frist zur Einreichung endet am 6. Februar 2026. Voraussetzung für die Förderung ist eine Bio-Zertifizierung oder ein gültiger Kontrollvertrag.

Was wird gefördert?

Mit dem sogenannten Verfügungsrahmen Ökoprojekte können Projekte unterstützt werden, die die regionale Bio-Versorgung verbessern oder die Strukturen rund um die ökologische Landwirtschaft stärken. Dazu zählen unter anderem:

  • Anschaffung von Geräten zur Verarbeitung regionaler Bio-Rohstoffe wie Milch, Getreide oder Fleisch

  • Ausstattung für Hofläden und Marktstände zur Direktvermarktung

  • Werbematerialien, Veranstaltungen oder Aktionen, die das Bewusstsein für Bio stärken

  • Kleine bauliche Maßnahmen, die direkt zur Projektumsetzung beitragen

Wer kann sich bewerben?

Die Förderung richtet sich bewusst breit – nicht nur landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch:

  • Privatpersonen

  • Unternehmen

  • Vereine und Verbände

  • Öffentliche Einrichtungen

Alle Antragsteller:innen müssen allerdings sicherstellen, dass die geplanten Projekte die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Die förderfähigen Ausgaben dürfen 20.000 Euro netto nicht überschreiten

  • Das Projekt darf erst nach Bewilligung starten

  • Der Projektabschluss muss bis spätestens 20. September 2026 erfolgen

Gemeinsam für mehr Bio aus der Region

Mit der Förderung von Kleinprojekten möchte die Öko-Modellregion nicht nur konkrete Maßnahmen möglich machen, sondern auch das Engagement der Menschen vor Ort sichtbar unterstützen. Denn der Ausbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten beginnt oft im Kleinen – mit neuen Ideen, praxisnahen Lösungen und viel Herzblut.

Weitere Informationen zur Antragsstellung sowie alle notwendigen Unterlagen sind bei der Öko-Modellregion Ostallgäu erhältlich. Der Förderzeitraum läuft unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE).


Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob das eigene Vorhaben förderfähig ist, kann sich frühzeitig beraten lassen. Das Team der Öko-Modellregion hilft gern weiter.

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