Die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten unterstützt auch im kommenden Jahr wieder nachhaltige Initiativen mit einem klaren Fokus auf regionale Bio-Landwirtschaft und bewussten Konsum: Der Förderaufruf 2025 für Kleinprojekte ist gestartet. Ab sofort können Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen ihre Projektideen einreichen – Einsendeschluss ist der 16. Dezember 2024.

Im Rahmen des Programms „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“ stellt die Region jährlich 50.000 Euro Fördermittel bereit, um innovative Kleinprojekte in der Biolandwirtschaft zu ermöglichen. Ziel ist es, regionale Bio-Wertschöpfungsketten zu stärken, den ökologischen Landbau sichtbar zu machen und das Bewusstsein für hochwertige, regionale Bio-Lebensmittel zu fördern.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte mit einem klaren Bezug zur ökologischen Landwirtschaft, der regionalen Verarbeitung von Agrarprodukten oder der Direktvermarktung. Auch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu regionalem Bio-Konsum ist förderfähig. Beispiele für förderfähige Maßnahmen sind:

  • Anschaffung von Gerätschaften für die Verarbeitung von Milch, Getreide, Fleisch oder Gemüse

  • Ausstattung für Hofläden oder Marktstände zur Direktvermarktung

  • Flyer, Info-Broschüren oder Workshops, die zur Bewusstseinsbildung beitragen

  • Veranstaltungen wie Hofbesuche, Bio-Erlebnistage oder Vortragsreihen

Voraussetzung ist, dass die Gesamtausgaben des Projekts 20.000 Euro netto nicht überschreiten. Die Förderung kann bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben betragen – also maximal 10.000 Euro pro Projekt.

Wer kann sich bewerben?

Das Förderprogramm richtet sich breit: Privatpersonen, landwirtschaftliche Betriebe, gemeinnützige Vereine, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können einen Antrag stellen. Bei Projekten mit direktem Bezug zur Bio-Landwirtschaft ist ein gültiges Bio-Zertifikat oder ein unterzeichneter Kontrollvertrag erforderlich. Bildungsprojekte sind davon ausgenommen.

Ein weiteres Kriterium ist die Laufzeit: Das Projekt muss nach Bewilligung starten und spätestens bis zum 20. September 2025 abgeschlossen sein.

Warum lohnt sich die Teilnahme?

Die Förderung bietet eine konkrete Möglichkeit, aus kleinen Ideen große Wirkung entstehen zu lassen – sei es auf dem eigenen Hof, im Dorfladen oder im Bildungsbereich. Viele bislang geförderte Projekte haben dazu beigetragen, die regionale Bio-Versorgung auszubauen, Verbraucher:innen stärker mit dem Ursprung ihrer Lebensmittel zu verbinden und den Dialog zwischen Produzierenden und Konsumierenden zu fördern.

In einer Zeit, in der nachhaltige Ernährung und regionale Wertschöpfung immer mehr in den Fokus rücken, sind Projekte wie diese von zentraler Bedeutung. Sie tragen dazu bei, das Allgäu nicht nur als Tourismusregion, sondern auch als Modell für zukunftsfähige Landwirtschaft zu positionieren.

Weitere Informationen

Alle wichtigen Informationen zum Förderaufruf, zu den Antragsvoraussetzungen, den Auswahlkriterien sowie das Antragsformular finden Interessierte auf der offiziellen Website der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten:

🌐 www.oekomodellregionen.bayern/oberallgaeu-kempten

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