Sie haben Eiszeiten überlebt – doch am heutigen Klimawandel könnten Rentiere scheitern. Eine neue Studie zeigt: Bereits jetzt gibt es weltweit fast zwei Drittel weniger Rentiere als noch vor 30 Jahren. Und wenn die Treibhausgasemissionen weiter steigen, könnte sich ihr Bestand bis 2100 noch einmal halbieren.
Besonders dramatisch ist die Lage in Nordamerika, wo bis zu 84 Prozent der Tiere verschwinden könnten. In Teilen Asiens droht sogar das komplette Aus. Zwar könnten neue Lebensräume im hohen Norden entstehen – doch das reicht nicht aus, um die Verluste auszugleichen.
Mit den Rentieren steht mehr auf dem Spiel als eine Tierart: Für viele indigene Gemeinschaften sind sie Lebensgrundlage, Kultur und Identität. Ihr Rückgang ist ein weiteres Warnsignal dafür, wie tief der Klimawandel bereits in die Ökosysteme eingreift.
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