Heizung raus, Dämmung rein – aber wie? Wer sein Eigenheim energetisch sanieren will, steht oft vor einem Berg von Fragen: Welche Maßnahme ist die richtige? Was kostet das? Welche Fördermittel gibt es? Und wo überhaupt anfangen?
Ein neues Forschungsprojekt zeigt: Die größte Hürde ist nicht der Umbau – sondern der Durchblick.
Die Sanierungs-Blockade: Verwirrt statt motiviert
Rund ein Drittel der CO₂-Emissionen in Deutschland stammt aus dem Gebäudesektor. Energetische Sanierungen sind deshalb entscheidend für die Klimawende. Doch bei vielen Hausbesitzer*innen bleibt der Wille zur Tat stecken – im Dickicht aus Technikfragen, Förderprogrammen und rechtlichen Pflichten.
Das hat das Forschungsprojekt „building-dialogue“ herausgefunden, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. Die Forschenden wollten wissen: Was hält Eigentümer*innen davon ab, ihr Haus klimafit zu machen? Und wie kann man ihnen konkret helfen?
Die Antworten waren eindeutig:
🔧 Unsicherheiten bei Technologien wie Wärmepumpen
📉 Angst vor hohen Kosten
🌀 Mangel an verständlichen, unabhängigen Infos
Die Lösung: Ein Online-Wegweiser für alle, die loslegen wollen
Genau hier setzt das Projektteam an: Gemeinsam haben das Reiner Lemoine Institut, das IÖW, das UfU und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie ein digitales Tool entwickelt: den „Building Dialogue“.
🧭 Was kann das Tool?
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Einschätzung des Gebäudezustands
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Überblick über passende Sanierungsmaßnahmen
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Infos zu Förderprogrammen und Gesetzen
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Verständlich, kostenlos & ohne Vorwissen nutzbar
💡 Die Idee: Hausbesitzer*innen sollen sich unabhängig informieren und gut vorbereitet in die Energieberatung gehen können – ohne Vorwissen, aber mit klarem Plan.
Sanieren lohnt sich – nicht nur fürs Klima
Wer sanieren will, denkt oft an Heizkosten und CO₂ – dabei geht’s um viel mehr. Energetische Modernisierungen schaffen auch Wertschöpfung vor Ort. Schon wenn in einer kleinen Kommune nur ein Prozent der Gebäude jährlich saniert wird, entstehen rund 380.000 Euro an regionaler Wirtschaftsleistung – und 26.000 Euro zusätzliche Steuereinnahmen für die Kommune.
Ein Gewinn für alle – wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Der Wegweiser zeigt auch Kommunen, wie sie Sanierungen unterstützen und davon profitieren können.
Fakten statt Floskeln: Was Eigentümer*innen wirklich brauchen
Das Projektteam hat nicht nur technische Daten analysiert, sondern mit den Menschen gesprochen, die tagtäglich mit Sanierung zu tun haben:
🏘️ private Hausbesitzerinnen
🏢 Wohnungseigentümergemeinschaften
🏛️ kommunale Entscheidungsträgerinnen
🧑🔧 Energieberater*innen
Das Ergebnis: Viele brauchen keine Hochglanzkampagnen, sondern klare, ehrliche Informationen – zu Kosten, Kombinationsmöglichkeiten (z. B. Wärmepumpe plus Solaranlage), Risiken und nächsten Schritten.
Wärmewende beginnt zu Hause – mit dem richtigen Werkzeug
Ob neue Fenster, Dachdämmung oder Heizungswechsel: Wer sein Zuhause fit für die Zukunft machen will, findet mit Building Dialogue endlich einen Wegweiser, der durch die Informationsflut navigiert – verständlich, fundiert und praxisnah.
🔗 Jetzt online testen – und die ersten Schritte zur eigenen Sanierung gehen:
[building-dialogue.de] (Platzhalter-Link)
Denn: Klimaschutz beginnt an der Haustür. Und wer gut informiert ist, spart nicht nur CO₂ – sondern auch Zeit, Geld und Nerven.
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