Frage: Herr Minister, Sie haben angekündigt, den organischen Landbau in den sogenannten Char-Regionen einzuführen. Was steckt hinter dieser Entscheidung?
Antwort: Die Char-Regionen verfügen über fruchtbare, bislang weitgehend ungenutzte Böden. Unser Ziel ist es, dieses Potenzial nachhaltig zu erschließen. Durch die Einführung des organischen Landbaus möchten wir nicht nur neue landwirtschaftliche Flächen produktiv machen, sondern gleichzeitig Umwelt und Boden langfristig schützen.

Frage: Warum setzen Sie dabei gezielt auf ökologische Produktion?
Antwort: Der weltweite Markt für Bio-Produkte wächst stetig. Bangladesch hat hier große Chancen, sich als verlässlicher Anbieter zu positionieren. Organischer Landbau stärkt die Bodenfruchtbarkeit, reduziert den Einsatz chemischer Mittel und schafft langfristig stabile Produktionsbedingungen.

Frage: Welche wirtschaftlichen Effekte erwarten Sie?
Antwort: Wir rechnen mit einer Steigerung der landwirtschaftlichen Exporte und zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten für Landwirte. Gleichzeitig kann die nachhaltige Bewirtschaftung dazu beitragen, neue Arbeitsplätze in ländlichen Regionen zu schaffen.

Frage: Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Umsetzung?
Antwort: Die Char-Regionen sind geografisch anspruchsvoll und teilweise schwer zugänglich. Deshalb investieren wir parallel in Infrastruktur, Schulungen und Beratung für Landwirte. Nur so können wir sicherstellen, dass die Umstellung erfolgreich und nachhaltig erfolgt.

Frage: Welche langfristige Vision verfolgen Sie?
Antwort: Wir möchten Bangladesch als Vorreiter für nachhaltige Landwirtschaft in der Region etablieren. Die Entwicklung der Char-Regionen ist dabei ein wichtiger Baustein – ökologisch, wirtschaftlich und sozial.

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