Die große Nachfrage nach Bio-Eiern kann derzeit von den heimischen Produzenten nicht lückenlos bedient werden. Laut den Bio-Bauern ist ein Grund auch die Teuerung der letzten Jahre, die dazu führte, dass keine neuen Stallungen mehr gebaut worden sind.
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Egal ob weichgekocht, als Eierspeise oder im Kuchen – die Steirerinnen und Steirer lieben Eier, am liebsten natürlich in Bio-Qualität. Aber wer aktuell vor dem Kühlregal steht, findet manchmal keine. Doch es ist nicht nur die im benachbarten Ausland grassierende Vogelgrippe, die zum Engpass führt.
Langsames Wachstum fehlt
Der stark gestiegene Konsum bei Bio-Eiern kann von den heimischen Produzenten nicht mehr lückenlos bedient werden, sagt Bio-Bauer Johannes Karner aus St. Margarethen an der Raab (Bezirk Weiz): „Durch Corona und die Teuerung sind die letzten drei, vier Jahre keine Stallungen gebaut worden. Und das fällt uns jetzt auf den Kopf. Die Branche, die Hühner, da muss es immer ein langsames Wachstum geben. Das fehlt uns jetzt und deshalb gibt es auch eine Eierknappheit.“
Guten Morgen Österreich, 16.3.2026
Preise gestiegen
12.000 Hühner hält Johannes Karner auf seinem Hof – mit Auslauf und Wintergarten. Von hier kommen täglich 9.000 Bio-Eier in den Handel zu gestiegenen Preisen, bedingt durch die Nachfrage: „Wir haben endlich stabile Preise, was wir notwendig brauchen für die Produktion. Und wenn die Ware gefragt ist, ist das natürlich lustiger, als wie wenn die Ware ansteht und die Situation haben wir auch schon gehabt, wo alles übergeht, und die Eier zu viel waren“, so der Bio-Bauer aus der Oststeiermark.
Genug Eier zu Ostern
Aktuell verteilen Discounter ihre Frischeier regional unterschiedlich, rationieren sogar in den Regalen. Doch Bio-Bauer Karner beruhigt die Konsumenten in Hinblick auf Ostern: „Bitte keine Hamsterkäufe, weil dann haben wir das, was wir bei Corona gesehen haben. Es wird genug Eier geben für jeden. Aber natürlich ist es diesmal knapper.“
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