Erneuerbare Energien spielen eine immer größere Rolle in der europäischen Stromversorgung. Der Anteil von Windenergie liegt inzwischen bei über 17 Prozent, während Solarenergie rund 11 Prozent des erzeugten Stroms ausmacht. Zusammen tragen beide Technologien entscheidend dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und die Klimaziele der Europäische Union zu unterstützen.

Besonders die Windkraft hat sich in vielen Ländern Europas stark entwickelt – sowohl durch große Offshore-Windparks als auch durch Anlagen an Land. Gleichzeitig sorgt der Ausbau von Solaranlagen auf Dächern und in Solarparks dafür, dass die Stromproduktion zunehmend dezentral erfolgt.

Der hohe Anteil erneuerbarer Energien bringt jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Da Wind und Sonne wetterabhängig sind, gewinnen Stromspeicher, intelligente Netze und ein europaweiter Energieaustausch an Bedeutung. Viele Staaten investieren daher in den Netzausbau und flexible Energiesysteme, um Versorgungssicherheit und Stabilität zu gewährleisten.

Trotz dieser Herausforderungen zeigt die Entwicklung, dass der Wandel im Energiesektor voranschreitet. Der steigende Anteil von Wind- und Solarstrom gilt als wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlicheren und nachhaltigeren Energieversorgung in Europa.

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