In einer Welt des Überflusses entdecken immer mehr Menschen den Wert der Reparatur neu. Ob Kaffeemaschine, Fahrrad, Handy oder Kleidung: Was früher nach dem ersten Defekt im Müll landete, wird heute wieder repariert – und das aus gutem Grund.
Die sogenannte „Right-to-Repair“-Bewegung wächst weltweit. Sie fordert ein gesetzliches Recht auf Reparatur, transparente Ersatzteilversorgung und Produkte, die nicht absichtlich so gebaut sind, dass sie schnell kaputtgehen (Stichwort: „geplante Obsoleszenz“). Frankreich hat bereits ein Reparatur-Label eingeführt, Deutschland zieht mit Förderprogrammen und Reparaturgutscheinen in manchen Städten nach.
Reparatur-Cafés, offene Werkstätten und Online-Plattformen helfen dabei, Wissen zu teilen, Ersatzteile zu finden und selbst aktiv zu werden. Das stärkt nicht nur den Umweltschutz, sondern auch die Selbstwirksamkeit und das Gemeinschaftsgefühl.
🔧 Reparieren ist das Gegenteil von Wegwerfmentalität – es ist ein Statement für Nachhaltigkeit und Wertschätzung.
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