Bulgarien hat ein neues Fangverbot für Störe eingeführt, um die stark bedrohten Fischarten besser zu schützen. Die Maßnahme ist Teil internationaler Bemühungen entlang der Donau, wo Störe traditionell vorkommen und durch Überfischung, Lebensraumverlust und illegale Kaviarproduktion stark zurückgegangen sind.

Störe zählen zu den ältesten Fischarten der Welt, doch ihre Bestände sind in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch geschrumpft. Durch das Fangverbot sollen verbleibende Populationen die Chance erhalten, sich zu erholen und wieder stabile Bestände aufzubauen. Schutzgebiete und strengere Kontrollen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Das Verbot umfasst sowohl kommerziellen als auch privaten Fang und wird durch Monitoringprogramme begleitet. Naturschutzorganisationen begrüßen die Entscheidung, da Störe eine wichtige Rolle im Ökosystem großer Flüsse spielen und zugleich als Indikatoren für die Gesundheit aquatischer Lebensräume gelten.

Langfristig soll das Fangverbot helfen, die Artenvielfalt in der Bulgarien zu sichern und den natürlichen Lebensraum der Störe zu stabilisieren. Experten betonen jedoch, dass der Schutz nur dann erfolgreich sein kann, wenn alle Anrainerstaaten der Donau gemeinsam handeln und illegale Fischerei konsequent bekämpft wird.

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