In immer mehr Städten weltweit erobert die Natur den urbanen Raum zurück – und das auf Initiative der Bewohner selbst. Der Trend heißt „Urban Gardening“, also gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt. Von Hochbeeten auf Brachflächen bis zu Gemüseanbau auf Dächern und Balkonen – überall wächst es wieder grün.
Was als Hobby begann, wird zunehmend als aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Ernährungssicherheit verstanden. Urban Gardening reduziert Transportwege, verbessert die Luftqualität und bringt Menschen zusammen. Besonders in dicht besiedelten Gegenden bietet es eine nachhaltige Alternative zur anonymen Supermarktwelt.
In Berlin, Hamburg und München unterstützen mittlerweile auch Städte und Kommunen solche Projekte aktiv – mit Fördermitteln, Saatgut und Beratungen. Schulen und Kitas bauen eigene Beete an, Nachbarschaften organisieren Tauschbörsen für selbst angebautes Gemüse. Auch das Bewusstsein für Saisonalität und biologische Vielfalt wächst.
👉 Urban Gardening zeigt: Ökologisches Handeln kann lokal, kreativ und gemeinschaftlich sein. Jeder Quadratmeter zählt – und jede*r kann mitmachen.
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