Jeder Deutsche produziert im Durchschnitt über 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Jahr – damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern in Europa. Ein großer Teil davon: Einwegplastik, Kartons und Folien aus dem Supermarkt. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen nach verpackungsfreien Alternativen suchen.
Unverpackt-Läden gibt es mittlerweile in fast jeder größeren Stadt. Hier füllt man Reis, Nudeln, Seife oder sogar Zahnpasta selbst in mitgebrachte Behälter. Auch Supermärkte und Drogerien ziehen langsam nach: Wiederverwendbare Taschen, Nachfüllstationen und Mehrwegbecher werden normaler.
Aber es geht nicht nur um Verzicht, sondern auch um Innovation: Start-ups entwickeln biologisch abbaubare Verpackungen aus Pilzen, Algen oder Zellulose. In manchen Ländern wie Frankreich sind bestimmte Einwegverpackungen bereits verboten.
🛒 Ein verpackungsfreier Lebensstil ist mehr als ein Trend – er ist Teil der Lösung für ein globales Müllproblem.
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