Die Energiewende schreitet in Europa schneller voran als je zuvor – vor allem dank der Windkraft. 2025 soll Windenergie erstmals die wichtigste Energiequelle in der EU werden. Das gab die Europäische Energieagentur kürzlich bekannt. Schon jetzt stammen in Ländern wie Dänemark, Irland oder Deutschland über 30 % des Stroms aus Windkraftanlagen – Tendenz steigend.
Ein Großteil des Wachstums findet mittlerweile offshore, also auf dem Meer, statt. Offshore-Windparks liefern stabileren Strom, benötigen weniger Fläche und stören das Landschaftsbild weniger als Anlagen an Land. Allein in der Nordsee sollen bis 2030 über 300 neue Windräder gebaut werden, die Millionen Haushalte versorgen könnten.
Doch es gibt auch Herausforderungen: Der Netzausbau muss Schritt halten, Genehmigungsverfahren dauern oft zu lange, und der Materialbedarf für den Bau ist hoch. Gleichzeitig wächst aber auch die Zahl der innovativen Lösungen – von recycelbaren Rotorblättern bis zu schwimmenden Windrädern, die selbst in tiefem Wasser installiert werden können.
🌀 Windkraft steht symbolisch für die grüne Zukunft Europas – sauber, unerschöpflich, gemeinschaftlich.
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