Wenn Stauseen ersticken: Warum Talsperren verlanden, Methan freisetzen – und wie sich das ändern lässt
Auf den ersten Blick wirken sie ruhig und verlässlich. Große Wasserflächen zwischen bewaldeten Hängen, Garant für Trinkwasser, Hochwasserschutz und Energie. Doch unter der Oberfläche vieler Talsperren spielt sich ein stilles Drama ab: Sie füllen sich langsam mit Schlamm – und werden zu unerwarteten Klimaschädlingen.
Das unsichtbare Problem am Grund
Was Flüsse mit sich führen, bleibt im Stausee liegen. Sand, Kies, organisches Material – Jahr für Jahr sinken diese Sedimente auf den Grund. Die Folge: Das Fassungsvermögen der Talsperren schrumpft. Manche Vorsperren sind